Preisverleihung der Löwen - So. 09. September

"Der Goldene Löwe" 2007 im Wettbewerb Publikumspreis geht an:

"Ein fliehendes Pferd"


Regie: Rainer Kaufmann
Darsteller: Ulrich Noethen, Ulrich Tukur, Katja Riemann, Petra Schmidt-Schaller

"Der Junge Löwe" 2007 im Wettbewerb Nachwuchsfilmer geht an:

"Gegenüber"


Regie: Jan Bonny
Darsteller: Victoria Trauttmansdorff, Matthias Brandt, Wotan Wilke Möhring

"Der Kleine Löwe" 2007 im Wettbewerb Deutsches Kinderkino geht an:

"Max, Minsky und ich"


Regie:Anna Justice
Darsteller:Zoe Moore, Adriana Altaras, Emil Reinke, Monica Bleibtreu, Susanna Simon, Jan Josef Liefers

"Der Goldene Löwe" 2007 im Wettbewerb DOK-Film geht an:

"Losers and Winners"


Regie: Ulrike Franke, Michael Loeken

"Der Goldene Löwe" im Wettbewerb 16+ Jugendkritikerpreis geht an:

"Die Fälscher"


Regie: Stefan Ruzowitzky
Darsteller: Karl Markovics, August Diehl, Devid Striesow, August Zirner, Martin Brambach



Jule Böwe (Schauspielerin "Gefangene") besuchte am Samstag, den 08.09. das 1. Hachenburger Filmfest

Jule Böwe, geboren 1969 in Rostock, arbeitete vor ihrer Schauspieltätigkeit als Ergotherapeutin. 1994 machte sie ihre Bühnenreifeprüfung im Fach Schauspiel und arbeitete zunächst als freischaffende Schauspielerin. 1997 begann ihre Arbeit an der "Baracke" am Deutschen Theater Berlin. Hier sorgte sie vor allem in Thomas Ostermeiers Inszenierung des Stücks "Shoppen & Ficken" für Aufsehen. Von der Fachzeitschrift "Theater heute" wurde Böwe 1998 zur "Nachwuchschauspielerin des Jahres" gewählt. Seit 1999 gehört sie zum Ensemble der Berliner Schaubühne.


Regisseurin Franziska Stünkel "Vineta" besuchte das Filmfest am 08.09.

Franziska Stünkel absolvierte ihr Dipl. Studium zur Drehbuchautorin und Filmregisseurin bei Prof. Uwe Schrader an der Fachhochschule Hannover. Ferner beschäftigte sie sich seit ihrer Jugend mit der Fotografie und hat seit 1995 an diversen Ausstellungen teilgenommen. Sie erhielt mehrere Stipendien u.a. das zweijährige vgf-Nachwuchs-produktionsstipendium im Bayerischen Filmzentrum München, das Förderstipendium Film des Landes Niedersachsen und ein einjähriges Script-Stipendium bei Wojciech Marczewski.

Ferner wählte man sie zur Teilnahme an dem Int. Weiterbildungsprogramm »Talents 2003« doziert von Mogens Rukov und zum »Berlinale Talent Campus 2003« aus. Die Kurzspielfilme von Franziska Stünkel liefen in 19 Ländern auf Int. Filmfestivals und wurden mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem »Premio Nuovo Talent Award« in New York. Im Rahmen der »Next Generation 2001« wurde ihr Kurzspielfilm »Wünsch Dir Was« während der Int. Filmfestspiele in Cannes vorgestellt. »Vineta« ist der erste abendfüllende Kinofilm der Regisseurin und Autorin.



Wolfram Koch, Charly Hübner - Ankunft zur RED CARPET LOUNGE - Fr. 07. September

Wolfram Koch wurde 1962 in Paris geboren und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt ausgebildet. Erste Engagements führten ihn an die Freie Volksbühne, an das Schiller-Theater Berlin und an das Schauspiel Frankfurt. 1995 bis 2000 war er festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum, seitdem arbeitet er frei u.a. am Schauspiel Frankfurt, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und am Deutschen Theater in Berlin.

Im Kino gab Koch als 13jähriger in Voytech Jasnys Romanverfilmung von »Ansichten eines Clowns« seinen Einstand. Zu seinen jüngsten Filmen zählen »Hannah« (Regie: Erica von Moeller) mit Nina Hoss und Marie Lou Sellem, und »Autopiloten« (Regie Bastian Günther).



Red Carpet Lounge - Fr. 07. September

Nachfuchsfilmparty: Regisseure, Produzenten und Schauspieler trafen sich in der Red Carpet Lounge und feierten mit dem Publikum ausgelassen das 1. Hachenburger Filmfest. Erst in den frühen Morgenstunden fanden Prominente, Musiker, und Besucher ein fulminantes Ende der Party.


Bastian Günther aus Hachenburg stellt seinen Film "Autopiloten" am 06.09. vor.

Der Gewinner des First Step Nachwuchspreise, Bastian Günther aus Hachenburg stellt seinen Film "Autopiloten" in der Kategorie "Der junge Löwe" vor.

Bastian Günther wurde am 3.9.1974 in Hachenburg, Westerwald, geboren. Nach einem Lehramtsstudium an der Universität Köln freier Mitarbeiter beim WDR. Regieassistenzen bei Martin Martschewski und Christian Petzold. 2006 wurde sein dffb-Abschlussfilm "Ende einer Strecke" mit dem First Steps Award ausgezeichnet.



Schauspieler Charly Hübner und Wolfram Koch im Filmgespräch zu "Autopiloten am 7. September

Um den im Forum „Nachwuchsfilmer“ laufenden Film „Autopiloten“ zu vertreten, kommt Charly Hübner nach Hachenburg.
Der u.a. aus den Filmen „Hände weg von Mississippi“, „Das Leben der Anderen“ und „Männer wie wir“ bekannte Schauspieler, überzeugt nun wieder einmal das Publikum auf der Kinoleinwand, und steht unseren Gästen vor Ort Rede und Antwort.



Regisseur Jan Bonny - Filmgespräch "Gegenüber" Do. 06. September

Geboren 1979 in Düsseldorf. 1999 Workshop an der New York Foundation for the Arts und Praktika in New York und Berlin. 2001-06 Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln. 2002 Auslandssemester in Amsterdam. Mit dem Spielfilmdrehbuch "Gegenüber" schloss Jan Bonny sein Studium an der KHM Köln ab.


Victoria Trauttmansdorff - Filmgespräch "Gegenüber" Do. 07. September

Die charmante Schauspielerin des Hamburger Thalia Theaters, Victoria Trauttmansdorff gab nach Ihrem Film "Gegenüber" sehr interessante Hintergründe und Erfahrungen preis, und führte mit Regisseur Jan, sowie dem Publikum eine kontroverse Diskussion über die Thematik des Films.


Regisseure Daniel Hedfeld und René Sydow Filmgespräch "Lamento" 05. September

Daniel Hedfeld (*18.06.1979, Frankfurt a.M.) und René Sydow (*10.04.1980, Radolfzell) lernten sich beim gemeinsamen Studium der Film- und Fernsehwirtschaft an der Werbe- und Medienakademie Marquardt in Dortmund kennen und begannen dort ein gemeinsames Filmschaffen. Unter dem Label STILBRUCH FILMPRODUKTION arbeiten sie nun schon seit fünf Jahren in kreativem Diskurs zusammen. Ihre zahlreichen Kurzfilme wurden auf internationalen Festivals ausgezeichnet. Ihre Arbeiten wurden vom Goethe-Institut für die weltweite Wanderausstellung „Jugendkultur in Deutschland“ ausgewählt und auch das Folkwang-Museum Essen hat ein Werk der beiden in eine gemeinsame Ausstellung zusammen mit dem britischen Künstler und Turner-Preisträger Darren Almond aufgenommen.Schon zu ihrem gemeinsamen Diplom haben sich die beiden ein Langfilmprojekt vorgenommen und es mit UNTER WÖLFEN auch verwirklicht. Der gerade mal 12.000 Euro teure Spielfilm erschien als deutsche Videopremiere auf dem Independent-Label epiX und steht mit über 1000 Kopien in Videotheken des deutschsprachigen Raums. Seit Februar 2007 ist er auch im Handel erhältlich. LAMENTO ist nun ihr zweiter gemeinsamer Spielfilm und gleichzeitig ihr Kinodebut.


Regisseure Ulrike Franke und Michael Loeken kommen am Di 04.09. zu Ihrem Film "Losers and Winners"

Ulrike Franke wurde 1970 in Dortmund geboren. Sie studierte in Köln Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Romanistik und Kunstgeschichte. Ab 1992 Ausbildungsförderung der Filmstiftung NRW im Bereich Regie. Mitarbeit an div. Fernseh- und Kinofilmen. Eigenständige Arbeiten in den Bereichen Drehbuch und Dokumentation. Seit 1996 Autorin, Regisseurin, Produzentin.

Michael Loeken wurde 1954 im Rheinland geboren. Er studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Köln. 1981 Buch und Regie bei dem Dokumentarfilm Ich hatte schon begonnen, die Freiheit zu vergessen. Von 1982 bis 1996 arbeitete er als Tonmeister bei zahlreichen Dokumentar-, Spielfilm- und Kinoproduktionen. Seit 1996 Autor, Regisseur, Produzent.



Vadim Glowna - Rückblende

Das vielseitige Talent Vadim Glowna begleitete den Montag mit Filmgesprächen zu seinen Filmen, wie "Lapislazuli", "Vier Minuten" und "Das Haus der schlafenden Schönen". Schon in den frühen Morgenstunden stand er der Schülerjury Rede und Antwort.

Im weiteren Verlauf signierte er vielen Begeisterten Besuchern, Bücher seiner Autobiografie "Der Geschichtenerzähler" und lud zu einer sehr unterhaltsamen Lesung ein.

Während der Gespräche und Lesung zeigte sich die Klasse des Bekannten Schauspielers, und jeder wurde unweigerlich in den Bann seiner markanten Stimme gezogen.



Regisseurin Eren Önsöz präsentiert Ihren Film "Import-Export" auf dem 1. Hachenburger Filmfest

Die Deutschtürkin studierte Germanistik und Medienwissenschaften in ihrer Heimatstadt Düsseldorf und in Rom.
Als Kabarettistin gehörte Önsöz dem KGB-Kabarett gegen das Böse an. Seit 1997 arbeitet sie als freie Autorin, in erster Linie für den Westdeutschen Rundfunk; u. A. Kulturnachrichten und Reportagen für die Hörfunksender, aber auch Beiträge für populäre Fernsehsendungen wie Cosmo TV und Monitor verfasste die Autorin.
Önsözens Abschlussfilm an der Kunsthochschule für Medien Köln Import-Export (2006) wurde auf dem 27. Filmfestival des Max-Ophüls-Preises uraufgeführt. Zudem wurde das dokumentarische Roadmovie der Düsseldorferin, das eine 500jährige Geschichte deutsch-türkischer Begegnungen unterhaltsam aufzurollen versucht, bei den Babelsberger Medienpreisen 2006 für den "Besten Absolventen-Dokumentarfilm" nominiert. An Import-Export wirken auch einige prominente Deutsche und Türken wie Yasar Kemal oder Christoph Daum mit.



Am Sonntag öffnete das 1.Hachenburger Filmfest erstmalig seine Pforten.

Pünktlich um 19.30 Uhr schlenderte Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor Vadim Glowna über den roten Teppich des feierlich geschmückten Cinexx in Hachenburg
Mit etwas Verspätung aber pünktlich zur Premiere des Eröffnungsfilms "Ein fliehendes Pferd" traf auch Shooting-Star Petra Schmidt-Schaller in Hachenburg ein. Martin Walsers Bestsellerverfilmung, erntete nach der Vorstellung anerkennenden und lautstarken Beifall. Die Geschichte einer Ehe, die zeitweise in einen erotischen Liebesreigen mit neuen Teilnehmern abzudriften scheint, wird sommerlich leicht, aber auch spannend und immer sehr humorvoll von dem renommierten Regisseur Rainer Kaufmann erzählt.



Musikalisches Programm der Extraklasse - Die Shama Abbas Band sorgte am Eröffnungsabend für kulturellen Genuss

Einer der schönsten Singvögel Asiens trägt ihren Namen: "Shama".
Somit ist, den Namensforschern zu Filge, Shama Abbas quasi das Talent in die Wiege gelegt. Die erfahrene Jazz-Sängerin ist in Asien geboren und in Europa aufgewachsen. Leidenschaft für Musik trifft bei ihr auf Talent, Kreativität und eine außergewöhnliche Ausstrahlung.

Musikalische Vielfalt legt die Sängerin unter dem Motto Sophisticated Lady an den Tag. Die Band hat sich ganz den Jazz-Klassikern aus den 30er- bis 50er-Jahren verschrieben.

So richtig nach vorne geht es mit Shama Abbas in der gleichnamigen Band. Die neunköpfige Shama Abbas Band versteht es Jazz- und Swing-Standards neu zu präsentieren und das Publikum in die dynamische Welt ihrer Musik zu entführen.

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